Ekzeme

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HEIDEKRAUT

HEIDEKRAUT

  • Blasen und Nierenleiden
  • Schlafstörungen
  • Gegen Rheumatismus
  • harntreibend, herzstärkend

Schon Pfarrer Kneipp schätzte Heidekraut vor allem als Blutreinigungsmittel, aber auch bei Blasen- und Nierenerkrankungen. Heidekraut, ein Immergrüner Zwergstrauch, enthält als Wirkstoffe Arbutin, Hydrochinon, verschiedene Enzyme, Flavonglykoside, Gerbstoffe, Saponine Mineralstoffe. Die Pflanze (Erica Vulgaris) wächst mit reich verästelten Stengeln, die bis zu einem Meter lang werden und am Boden liegen, wobei die Zweige nach oben zeigen. Zur Blütezeit von August bis Oktober werden für den Heidekrauttee die Triebspitzen mit den hellvioletten Blüten geerntet und getrocknet. Bei Exzemen wendet man Heidekrauttee für Waschungen und Umschläge an. Wer unter Schlafproblemen leidet, kann sich den Tee mit Honig süßen und ihn kurz vor dem Zubettgehen trinken. Er fördert das Einschlafen. Das Rezept für Heidekrauttee: Ein bis zwei Teelöffel Heidekrautblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen und dann zehn Minuten ziehen lassen und zweimal täglich eine Tasse, lauwarm und schluckweise trinken.

In der Volksmedizin gilt sie als probates Mittel zur Blutreinigung oder bei Blasen- und Nierenkrankheiten. über 40 Jahre alt kann dieser immergrüne Zwergstrauch werden. Für die Verwendung als Heidekraut-Tee erntet man während der Blütezeit von August bis Oktober die Triebspitzen mit den Bluten und trocknet das Ganze. Mit dem Tee kann man auch Waschungen sowie Umschläge (zum Beispiel bei Ekzemen) machen.

Und hier das Rezept:

Ein bis zwei Teelöffel Heidekrautblüten (in der Apotheke gibt es fertige Tees) mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen und zweimal täglich eine Tasse lauwarm in Schlucken trinken. Bei Schlafstörungen fordert der Tee mit Honig gesüßt das Einschlafen.

HUFLATTICH

HUFLATTICHHUFLATTICH

  • Bronchialkatarrhe mit Husten und Heiserkeit
  • leichte Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
  • bei Bluthochdruck
  • stärkt die Lunge und ist schleimlösend

Der Huflattich als Heilpflanze ist besonders wirksam bei Hustenreiz und wirkt schleimlösend. Zur Herstellung von Arzneien werden nur die Blätter verwendet. Neuere Forschungen haben jedoch  unerwünschte Nebenwirkungen (Krebsrisiko) durch enthaltene Pyrrolizidinalkaloide ergeben. Deshalb sollte Huflattich nicht länger als 4-6 Wochen im Jahr eingenommen werden.

Die Blüten, das Kraut und die Wurzel sollten wegen des Gehaltes an leberschädigenden und ev. kanzerogenen Inhaltsstoffen nicht verwendet werden.

Er kann als Tee oder Tinktur gegen Husten verwendet werden.

Schwangere und stillende Mütter sollten lieber ganz auf Huflattichtee verzichten.

Da Huflattich entzündungshemmend, zusammenziehend und antibakteriell wirkt, hilft der Tee gegen Ekzeme, schlecht heilende Wunden, bakterielle Entzündungen.

Die frischen Blätter sollen als Umschlag aufgelegt, bei Rheuma und Gicht helfen.

Huflattich wirkt, anregend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, schleimlösend, schweisstreibend, bei Husten, Raucherhusten, Reizhusten, Erkältung, Fieber, Asthma, Bronchitis, Augenentzündung, Appetitlosigkeit, Durchfall, Nervenschmerzen, Gastritis, Darmentzündung, Verstopfung, Furunkel, Ekzeme, Schuppen.

JOHANNISBEEREN

johannisbeeren

JOHANNISBEEREN

  • bei Ekzeme und Hautausschläge
  • gegen Rheuma, Gicht,
  • Harn- und Schweißtreibend
  • Neurodermitis
Als Vitamin-C-Lieferant ist die Schwarze Johannisbeere seit langem bekannt. Jetzt haben Forscher ganz zufällig entdeckt, dass die Bewohner eines keinen französischen Dorfes aufgrund alter Überlieferungen auch die Kerne der Beere verwenden. Und zwar machen sie feucht warme Kompressen aus den zerquetschten Kernen, um damit verschiedene Hautausschläge und Ekzeme zu heilen. Die zerkleinerten Kerne im Müsli sollen Alkohol besser verträglich machen. Die Forscher entdeckten, dass dafür zwei essentielle Fettsäuren verantwortlich sind: Gamma-Linolen- und Alpha-Linolensäure. Das Kernöl gibt es in Reformhäusern.
Wie die Forschergruppe Klostermedizin feststellte, wurde schon im 15. Jahrhundert die Johannisbeere als Therapeutikum bei Hauterkrankungen beschrieben. Doch rote sowie die schwarze Johannisbeere auch ausgezeichnete Vitamin-C-Lieferanten sind und man ihre Blätter unter anderem in Arznei-Tees zur Durchspülung verwendet, sieht man die Sträucher mit den wohlschmeckenden Früchten heute nicht mehr als klassische Heilpflanzen an. Vielleicht zu Unrecht, denn die moderne medizinische Forschung fand Interessantes heraus:
Das Kernöl der schwarzen Johannisbeere enthält einen sehr hohen Anteil an Gamma-Linolensäure (GLS), einer Fettsäure, die bei Kindern und Erwachsenen mit Neurodermitis fehlt. Dadurch kommt es zu Störungen in der Abwehrfunktion der Haut und zu einer Schwächung des Immunsystems. Um die Schutz und Barrierefunktion der Haut und auch ihr Bindevermögen für Feuchtigkeit wieder herzustellen, muss die GLS über die Nahrung zugeführt werden. Mit normaler Mischkost gelingt das meist nicht, wohl aber mit einem Nahrungsergänzungsmittel, das die Gamma-Linolen-säure aus rein biologischen Quellen in konzentrierter Form enthält. Heute gibt es Kapseln mit dem Kernöl der schwarzen Johannisbeere und Nachtkerzenöl, die den GLS-Mangel bei Neurodermitikern ausgleichen.
Bei Heiserkeit geben Sie 100 g schwarze Johannisbeerblätter in einem Liter Wasser kochen, abseihen, einen Esslöffel mit einem 1/4 L Wasser mischen und damit gurgeln.

 

Bild – Screenshot: YouTube